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  • Hoffnung für kranke Pferde

    Geschrieben von Petra Mumme, Therapeutin für Naturheilverfahren

    Der Begriff Kotwasser dürfte für so manchen Pferdehalter ein Albtraum sein. Gemeint ist damit, dass Pferde unentwegt grünlich-bräunliche Flüssigkeit aus dem After verlieren. Dies ist zwar nicht mit Schmerzen verbunden, zeigt jedoch, dass das Tier chronisch krank ist. Bei vielen Pferden währt ein solcher Prozess jahrelang, und da aufgrund des Sekretflusses sowohl die Hinterbeine als auch der Schweif permanent durchnässt sind, haben die Tiere an diesen Stellen sehr oft offene Wunden.

    Therapieversuche sehen in der Regel so aus, dass es Futterkorrekturen und Darmbehandlungen aller Art gibt. Mehrmals täglich muss der Pferdehalter das Pferd abwaschen und mit fetten Salben die Haut vor der scharfen Flüssigkeit schützen. Das Frischfutter wird eingestellt, das Pferd bekommt nur noch trockenes Heu und alle möglichen Futterzusätze, die dem Darm nützlich sind. Doch – es hilft nichts! Ab und zu gibt es vorübergehend eine kurze Besserung, aber von einer Ausheilung ist man weit entfernt. Von vielen Tierhaltern höre ich, dass das Pferd schulmedizinisch nicht reagiere und man die Hoffnung bereits aufgegeben habe, jemals von dieser üblen Symptomatik befreit zu werden.

    Es gibt jedoch Hoffnung für diese Patienten, denn nach meiner Erfahrung handelt es sich bei dieser Erkrankung ursächlich um ein Nierenproblem. Da die Symptome jedoch eindeutig beim Darm liegen, wird stets nur der Darm behandelt. Dabei zeigt die Sprache des Körpers immer wieder, dass die Ursache und die letztendlich daraus resultierenden Krankheitsbilder nicht unausweichlich an der Symptomstelle liegen müssen. Erst eine Ursachenbehandlung und die Aufarbeitung des Symptomgebietes durch eine ganzheitliche Therapie bringt den gewünschten Erfolg.